

Kälteurtikaria erkennen und behandeln
Bei der Kälteurtikaria, auch als Kälteallergie bekannt, handelt es sich um eine spezielle Form der Nesselsucht. Die Symptome ähneln der einer Allergie, allerdings zählt die Kälteurtikaria selbst zu den Pseudo-Allergien.

Inhaltsverzeichnis
Kälteurtikaria – das Wichtigste in Kürze
- Die Kälteurtikaria ist eine Form der Urtikaria (auch als „Nesselsucht“ bezeichnet), die durch Kälte ausgelöst wird.
- Medizinisch wird sie unter anderem mit Antihistaminika und Medikamenten mit dem Wirkstoff Cromoglicinsäure (DNCG) und Kortison behandelt.
- Unterstützende Mittel können warme Kleidung, die Vermeidung von Kälte und spezielle Hautpflegeprodukte, etwa Zink- oder Hamamelissalbe, sein.
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Was ist Kälteurtikaria?
Die Kälteurtikaria ist eine Hauterkrankung, bei der es durch Kälteeinflüsse zu juckenden Ausschlägen und Quaddeln kommt. Dies geschieht durch eine Überreaktion des Immunsystems, das Histamin und andere Chemikalien freisetzt. Diese Substanzen verursachen Juckreiz, Rötungen und oft Quaddeln auf der Haut. Die Symptome treten normalerweise innerhalb weniger Minuten nach der Kälteexposition auf und können in ihrer Schwere von mild bis schwer variieren. In einigen Fällen kann Kälteurtikaria zu schweren Herz-Kreislauf-Beschwerden führen, die eine sofortige medizinische Behandlung erfordern. Ab welcher Temperatur der Körper der Betroffenen reagiert, ist immer unterschiedlich.
Wie erkenne ich Kälteurtikaria und welche Symptome treten dabei auf?
Bei einer Kälteallergie sind die Symptome unterschiedlich und können hinsichtlich ihrer Stärke variieren. Die meisten Symptome einer Kälteallergie betreffen die Haut:
- Quaddeln:
Diese kleinen, juckenden Erhebungen auf der Haut, oft von Rötungen umgeben, sind ein häufiges Symptom der Kälteurtikaria.
- Rötungen:
Sie ähneln einem Sonnenbrand und sind oft das erste sichtbare Zeichen der Kälteurtikaria.
- Schwellungen:
Bei längerer Exposition gegenüber Kälte kann es zu schmerzhaften Schwellungen kommen.
- Juckreiz:
Dies ist oft das quälendste Symptom, das von einem leichten Kribbeln bis zu einem intensiven Juckreiz reichen kann.
In den meisten Fällen sind Hautstellen betroffen, die nicht von der Kleidung geschützt werden, wie beispielsweise das Gesicht. Ist die Kälteurtikaria besonders stark ausgeprägt, kann es unter Umständen zu Atemnot und Schluckbeschwerden kommen. Zudem klagen einige Betroffene über Schüttelfrost, Abgeschlagenheit sowie Kopf- und Gelenkschmerzen.
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Kälteurtikaria: Was sind mögliche Ursachen?
Die genauen Ursachen der Kälteurtikaria sind nicht vollständig bekannt. Es wird angenommen, dass eine abnormale Immunreaktion auf Kälte eine Rolle spielt. Manche Menschen entwickeln Kälteurtikaria als sekundäres Symptom einer anderen Erkrankung, wie einer Infektion oder einer Autoimmunerkrankung. Es gibt auch Hinweise darauf, dass bestimmte Genmutationen das Risiko für Kälteurtikaria erhöhen können, was auf eine genetische Komponente hinweisen kann. Darüber hinaus kann eine vorherige Hautschädigung, wie eine Verbrennung oder eine Verletzung, die Haut empfindlicher gegenüber Kälte machen und so Kälteurtikaria begünstigen.
Zu den direkten Ursachen, die zu einer für Kälteurtikaria typischen Reaktion führen können, gehören:
- kalte Bäder und Schwimmen in kaltem Wasser
- kalte Speisen und Getränke
- Kontakt mit kalter Luft
Wie pflegt man Körperstellen, die von Kälteurtikaria betroffen sind?
Die Pflege von Hautstellen, die von Kälteurtikaria betroffen sind, erfordert besondere Aufmerksamkeit. Es ist wichtig, die Haut gut zu hydratisieren und zu schützen, um die Symptome zu lindern. Die Verwendung von speziellen Cremes und Lotionen, insbesondere solche mit Inhaltsstoffen wie Ceramiden und Hyaluronsäure, können dazu beitragen, die Hautbarriere zu stärken und den Wasserverlust zu minimieren. Darüber hinaus ist es hilfreich, hautreizende Stoffe wie Alkohol, Parfüms und aggressive Waschmittel zu vermeiden. Wenn Du Hautpflegeprodukte auswählst, achte auf solche, die für empfindliche Haut geeignet sind. Es ist auch ratsam, während der kälteren Monate warme Kleidung zu tragen und die Haut vor der Kälte zu schützen, um weitere Ausbrüche zu verhindern.

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Was hilft gegen die Symptome von Kälteurtikaria?
Bei Kälteurtikaria zielt die Behandlung in erster Linie auf die Linderung der Symptome und die Vermeidung von Auslösern ab. Antihistaminika sind oft die erste Behandlungsoption, da sie die Wirkung von Histamin, das für die Symptome verantwortlich ist, blockieren. Bei stärkeren Symptomen können Kortikosteroide verwendet werden, um Entzündungen zu reduzieren. Änderungen des Lebensstils, wie das Vermeiden extremer Kälte und das Tragen warmer Kleidung, können ebenfalls dazu beitragen, die Symptome zu lindern. Darüber hinaus kann eine spezielle Hautpflege eine wertvolle Unterstützung bei der Behandlung von Kälteurtikaria bieten. Besonders im Winter, wenn das Risiko einer Kälteallergie erhöht ist, kann es sinnvoll sein, zu speziellen Pflegeprodukten zu greifen.
FORMEL Skin ist Dir bei der Wahl einer passenden Skincare gerne behilflich. Lasse Dir von einem erfahrenen Ärzt*innenteam Produkte mit Inhaltsstoffen zusammenstellen, die auf die Bedürfnisse Deiner Haut abgestimmt sind und Dich bei dem Umgang mit Kälteurtikaria unterstützen können. Unser Hautratgeber gibt Dir außerdem wertvolle Informationen an die Hand.
Welche Folgen kann Kälteurtikaria haben?
Kälteurtikaria kann einen erheblichen Einfluss auf die Lebensqualität der Betroffenen haben. Die Symptome können schmerzhaft und unangenehm sein, was zu Schlafstörungen, Stress und Angstzuständen führen kann. In schweren Fällen kann es sogar zu einer anaphylaktischen Reaktion kommen, die potenziell lebensbedrohlich ist und eine sofortige medizinische Hilfe erfordert. Darüber hinaus kann die Krankheit dazu führen, dass betroffene Personen bestimmte Aktivitäten oder Umgebungen meiden, was ihre sozialen und beruflichen Interaktionen einschränken kann.
Ist Kälteurtikaria ansteckend?
Die Kälteallergie ist keine ansteckende Erkrankung. Es handelt sich um eine individuelle Überempfindlichkeitsreaktion der Haut auf Kältereize. Die Reaktion wird durch das Immunsystem einer Person ausgelöst und kann nicht von einer Person auf eine andere übertragen werden. Es ist wichtig zu wissen, dass Kälteurtikaria keine Infektion ist und keine Gefahr für andere darstellt. Wenn Du also an Kälteurtikaria leidest, kannst Du Dich beruhigt wissen, dass Du niemanden in Deinem Umfeld anstecken kannst. Konzentriere Dich auf die richtige Behandlung und Pflege Deiner Haut, um die Symptome zu lindern und ein komfortables Leben zu führen.

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Dein/e Ärzt*in begleitet Dich während der gesamten Behandlung und passt die Wirkstoffe im Hautpflege-Set individuell an. Auch wenn jede Haut ein wenig anders ist, siehst Du so mit FORMEL Skin bereits nach 4 bis 6 Wochen erste Ergebnisse.
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Professionelle Unterstützung bei Kälteurtikaria
Es ist durchaus möglich, ein gutes Leben mit Kälteurtikaria zu führen. Wichtig ist, dass Betroffene ihren Lebensstill entsprechend anpassen und bei Bedarf ärztliche Unterstützung in Anspruch nehmen.
Gerne unterstützen auch wir Dich bei Deinem Umgang mit Kälteurtikaria. So funktioniert’s: Starte dazu einfach Deine Hautanalyse bei uns und fülle zunächst unseren Haut-Fragebogen aus. Wir kombinieren in unseren Produkten bewährte, medizinische und pflegende Wirkstoffe mit ständiger ärztlicher Betreuung, um eine individuell auf Deine Hautbedürfnisse abgestimmte Pflege sicherzustellen. Vertraue dabei auf ein erfahrenes Ärzt*innenteam, das Dir jederzeit zuverlässig zur Seite steht.
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